Neurofeedback
... eine nichtinvasive Methode der Neuromodulation
Neurofeedback
Neurofeedback wird vor allem bei Erkrankungen und Störungen eingesetzt, bei
denen die Selbstregulationsfähigkeit des Gehirns beeinträchtigt ist.
Wir arbeiten auf höchstem Standard: Dazu nutzen wir SCP-Training (Slow Cortical
Potentials) mit umfassend belegter klinischer Evidenz sowie eine mathematisch
präzise Online-Artefakt Bereinigung bei EEG-Messungen. Die Hard- und Software
wird weltweit an Universitätskliniken, Forschungseinrichtungen und in spezialisierten
Fachpraxen für Neurologie, Psychiatrie und Ergotherapie eingesetzt.
Die Neurofeedback-Therapie erzielt bei den folgenden Störungsbildern und
Erkrankungen signifikante Verbesserungen:
- ADHS / ADS (höchste Evidenz).
- Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS) & Dyskalkulie:
Zusammenarbeit beider Gehirnhälften.
- Epilepsie: Training zur Erhöhung der Krampfschwelle im Gehirn (Reduktion
von Anfallsfrequenzen durch SCP-Aktivierung).
- Depressionen & Angststörungen: Regulierung kortikaler Asymmetrien und
Über-/Untererregungsmuster.
- Autismus-Spektrum-Störungen (ASS): Verbesserung der emotionalen und
kognitiven Selbstregulation.
- Migräne & chronische Schmerzen: Reduktion neuronaler Übererregbarkeit
und Verbesserung der zentralen Schmerzverarbeitung.
- Schlafstörungen (Einschlaf- & Durchschlafstörungen): Stabilisierung von
Schlafarchitektur und Erregungsniveau.
- Abhängigkeitserkrankungen (Sucht): Unterstützung bei der Minderung von
Suchtdruck (Craving).
- Tinnitus & Schlaganfall-Rehabilitation: Zur Verbesserung von Motorik oder
Wahrnehmung.
- Schädel-Hirn-Trauma (SHT) & Post-Concussion-Syndrom: Zur
Behandlung von Konzentrationsstörungen, verlangsamter
Informationsverarbeitung und mentaler Erschöpfung (Brain Fog) nach
Gehirnerschütterungen oder Schädelverletzungen.
- Fibromyalgie & Zentrale Sensitivierung: Regulierung der fehlgesteuerten
zentralen Schmerzverarbeitung im Gehirn, oft in Kombination mit Biofeedback
(z. B. Entspannung von Muskeltonus und Atemregulation).
- Post-COVID / Chronic Fatigue Syndrome (ME/CFS): Begleitender Einsatz
zur Stabilisierung des zentralen Nervensystems bei neurogener Erschöpfung
und Störungen der Autoregulationsfähigkeit.
Wie funktioniert Neurofeedback?
Über Sensoren wird die elektrische Aktivität ihres Gehirns (EEG) gemessen.
Bestimmte Muster im EEG deuten auf hohe oder geringe Aktivität des Gehirns hin
(Aufmerksamkeit, Konzentration oder Entspannung).
Durch die visuelle Rückmeldung der Hirnaktivität auf einem Monitor können Sie ein
Gespür für die aktuelle Aktivität entwickeln. Nach mehreren Trainingssitzungen
können Sie lernen, diese Aktivität gezielt zu beeinflussen.
Überschaubare Therapiedauer:
Eine Sitzung dauert 45-60 Minuten. Die Therapie umfasst meist 30-40 Sitzungen. Die
Behandlungsdauer ist abhängig vom Störungsbild.
Erwachsene und Kinder ab 6 Jahren können vom Neurofeedback profitieren.
Sprechen Sie uns gerne an.
